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Dr. Jessica Zenner & Kolleginnen

Kinderzahnärztinnen

Behandlung mit Lachgas

Was ist eine Lachgassedierung?  
Lachgas ist ein sehr sicheres Beruhigungsmittel. Ihr Kind atmet es über eine weiche Nasenmaske zusammen mit Sauerstoff ein. Nach wenigen Minuten fühlt es sich entspannt und ruhig. Die Zahnbehandlung ist dann weniger schmerzhaft und stressig.


Für wen eignet sich Lachgas?  

  • Kinder, die beim Zahnarzt ängstlich oder unruhig sind  
  • Kinder mit großem Behandlungsbedarf (weniger Termine nötig)  
  • In der Regel ab Schulalter (bei sehr guter Mitarbeit auch früher)


Für wen eignet sich Lachgas nicht?  

  • Kinder, die bisher alle Behandlungen verweigert haben  
  • Kinder, die beim Kennenlern-Termin nicht mitgearbeitet haben  
  • Kinder mit schlechter Nasenatmung


Ablauf der Lachgassedierung  

  • Ihr Kind darf vor dem Termin nichts essen oder trinken und sollte keine Erkältung haben.  Die genauen Uhrzeiten für die Nüchternheit erhalten Sie vorab von uns.
  • Sie bleiben während der Behandlung dabei (schwangere Begleitpersonen leider nicht).  
  • Ihr Kind bekommt eine weiche Nasenmaske. Ihr Kind atmet das Lachgas-Sauerstoff-Gemisch ein.  
  • Wir messen während der gesamten Behandlung Puls und Sauerstoffsättigung im Blut.  
  • Nach wenigen Minutenbeginnt das Lachgas zu wirken. Ihr Kind ist die ganze Zeit wach und ansprechbar.
  • Nach dem Abstellen des Gases ist Ihr Kind in 2–3 Minuten wieder fit.  
  • Anschließend warten Sie noch etwa fünfzehn Minuten bei uns.


Vorteile der Lachgassedierung  

  • Schneller Wirkungseintritt und schnelle Erholung  
  • Kind bleibt wach und kann mit uns sprechen  
  • Moderne Geräte verhindern eine Überdosierung


Vorteile der Lachgassedierung  

  • Nicht bei jedem Kind ist die Wirkung gleich gut.
  • Bei unzureichender Wirkung muss die Behandlung abgebrochen werden.
  • Im Gegensatz zur Vollnarkose sind bei umfangreichen Behandlungen mehrere Termine erforderlich.
  • Lachgas beruhigt und entspannt. Zur Schmerzausschaltung ist aber trotzdem eine lokale Betäubung mit Spritze erforderlich.


Risiken und Nebenwirkungen  

  • Selten leichte Übelkeit oder Schwindel  
  • Sehr selten Kopfschmerzen oder Erbrechen  
  • Bei richtiger Dosierung und Überwachung sind ernste Komplikationen sehr unwahrscheinlich


Vorbereitung Ihres Kindes  

  • Erklären Sie in einfachen Worten, dass Ihr Kind ruhig wird und weniger Angst hat  
  • Bleiben Sie selbst gelassen und geben Sie Sicherheit  
  • Bequeme, lockere Kleidung anziehen


Nach der Behandlung  

  • Ihr Kind darf direkt wieder Wasser trinken und weiche Snacks essen (z. B. Fruchtmus, Trinkjoghurt). 
  • Am restlichen Tag bitte keine anstrengenden Spiele oder Toben.
  • Ihr Kind sollte nicht allein am Straßenverkehr teilnehmen.


Kosten und Krankenkasse  

  • Private Krankenversicherungen und Zahnzusatzversicherungen erstatten je nach Tarif  
  • Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht  
  • Bitte erkundigen Sie sich vorab direkt bei Ihrer Krankenkasse